
Mitsubishi
Die Mitsubishi Electric ist ein global agierendes Unternehmen, dass unter anderem in der IT, Weltraumtechnik und Satellitenkommunikation, Unterhaltungs- und Haushaltselektronik, in Industrietechnologien, Energie, im Transportbereich und in der Bauausrüstung tätig ist. Mitsubishi Electric Europe ist eine Tochter der Mitsubishi Electric Corporation und wurde 1996 gegründet. Das Unternehmen ist für die Vermarktung der Mitsubishi Elektro-Produkte in Europa zuständig. Mitsubishi Electric war schon 1978 in Deutschland als GmbH vertreten, nach Gründung der europäischen Tochter wurde in Deutschland ein Niederlassung etabliert. Die deutsche Niederlassung von Mitsubishi Electric hat über 500 Mitarbeiter und meldet im Frühjahr 2008 einen Umsatz von 767 Mio. Euro. In Deutschland sind unter anderem Entwicklung und Vertrieb manifestiert, außerdem gehört der Kundendienst und Service dazu.
Mitsubishi Electric bezeichnet sich selbst als einzigen Hersteller von Solarmodulen und Wechselrichtern aus eigener Fertigung. Das Unternehmen ist seit 1974 in der Forschung und Entwicklung von Photovoltaikanlagen tätig. Seit 1982 wurden Wechselrichter an die Industrie ausgeliefert. 1987 begannen die Forschungsarbeiten für Solarwechselrichtern im privaten Bereich. Die Produktion dieser Geräte begann 1996 in Nakatsugawa. Seit 2000 werden Wechselrichter für die Industrie mit einer Leistung von mehr als 10 kW verkauft. Seitdem werden die Produktionen immer mehr ausgeweitet. Mitsubishi Electric geht nach Unternehmensangaben davon aus, dass der Photovoltaik Markt deutlich ansteigen wird.
Die Solaranlagen von Mitsubishi Electric werden in Japan gefertigt. Die Solarzellen kommen aus Iida, die Module aus Iida und Kyoto. Systeme werden in Nakatsugawa hergestellt. Die Solarzellen werden aus hoch kristallinem Silizium gefertigt. Ein zentrales Ziel von Mitsubishi Electric ist nach eigenen Angaben ein hoher Wirkungsgrad.
Ein Weg das Ziel zu erreichen, ist der Verzicht auf Bleilot. Ohne die bleihaltige Lötschicht ist der Wirkungsgrad höher, dass das Licht weniger gestreut wird. Hinzu kommt, dass kein Bleilot mehr verwendet werden muss, diese schont die Umwelt. Schmale Elektrodenbänder sorgen für eine größere Fläche, auf die die Sonne scheinen kann. Die Beschichtung ist entspiegelt, so dass weniger Licht reflektiert wird. Auch ein spezielles Glas sorgt für mehr Lichteinfall. Daneben sorgen noch weitere Faktoren für einen hohen Wirkungsgrad. Ein aktuelles Beispiel dafür gab es im Frühjahr 2008. Mitsubishi Electric stellte eine neue praxisreife, multikristalline Solarzelle vor. Sie hat einen Wirkungsgrad von 18,6%. Damit wurde der bisherige Wirkungsgrad, der in Unternehmensprodukten erreicht wurde, um 0,6% gesteigert. Neu an der Photovoltaikzelle ist unter anderem die Wabenstruktur mit niedriger Reflexion, ein reduzierter Senderausfall und weniger Verluste durch Beschattung. Bis 2011 soll die Technik in Serienproduktion gehen. Die Leistungen von Solarstromanlagen sollen weiter verbessert werden, dazu sollen in Zukunft verschiedenen Entwicklungen miteinander kombiniert werden. Mitsubishi Electric legt auch viel Wert auf einen hohe Sicherheit und Zuverlässigkeit.
Die Anlagen von Mitsubishi Electric werden an vielen Stellen eingesetzt. Dazu gehören private Gebäude, Schulen, Hotels und gewerbliche Objekte und auch ganze Solarkraft Anlagen. In Deutschland, Österreich und der Schweiz gibt es eine ganze Reihe von Anlagen mit 20 oder 40 kW. Solarkraftwerke erzeugen natürlich deutlich mehr Strom. So hat eine Fabrik in Kumamoto in Japan 480 kW und ein Solarkraftwerk in Okinawa 750 kW. Für private Haushalte gibt es kleinere Anlagen mit bis zu 8 kW
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